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Nationalpark

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Gesetze für kulturelle Ressourcen

Diese Gesetze leiten die Verwaltung von historischen und kulturellen Ressourcen in Nationalparks:

  • Der „Antiquities Act“ (Altertümer-Gesetz) (1906) bietet Schutz für historischen, prähistorischen und wissenschaftlichen Besonderheiten und Artefakten auf und von Bundesland.
  • Der „Historic Sites Act“ (Gesetz über historische Plätze) (1935) setzt eine nationale Politik zur „Bewahrung für zukünftige öffentliche Verwendung von historischen Plätzen, Gebäuden und Objekten.“
  • Der „National Historic Preservation Act“ (Gesetz zur nationalen historischen Bewahrung) (1966) autorisiert die Erschaffung eines nationalen Registers von historischen Plätzen und bietet einen zusätzlichen Schutz für nationale, historische Sehenswürdigkeiten und Liegenschaften im nationalen Register. Einige Nationalparke wurden auf Grund ihres historischen Wertes automatisch aufgenommen; andere, wie der Yellowstone, müssen ihre Sehenswürdigkeiten und Liegenschaften zur Aufnahme in das Register vorschlagen.
  • Der „Archeological and Historic Preservation Act“ (Gesetz zur archäologischen und historischen Bewahrung) (1974) bietet einen Schutz für bedeutende wissenschaftliche, historische und archäologische Materialen und Daten, die durch Bundesprojekte verloren oder zerstört werden können. Beispielsweise umfassen Straßenbauprojekte im Yellowstone archäologische Erkundungen.
  • Der „Archeological Resources Protection Act“ (Schutzgesetz für archäologische Ressourcen) (1979) bietet den Rahmen zur Bewahrung und Aufbewahrung von ausgegrabenen Materialien, Beschreibungen und Daten.
  • Der „Native American Graves Protection and Repatriation Act“ (Schutz- und Rückführungsgesetz von Gräbern amerikanischer Ureinwohner) (1990) weist das Eigentum oder die Kontrolle von Überresten amerikanischer Ureinwohner, Grabbeigaben und heiliger Objekte ihres kulturellen Erbes an kulturell verbundenen Gruppen amerikanischer Ureinwohner zu.
  • Der „American Indian Religious Freedom Act (AIRFA)“ (Gesetz zur religiösen Freiheit amerikanischer Indianer) schützt und bewahrt den Zugriff amerikanischer Indianer zu Plätzen, Verwendung und Besitz heiliger Objekte und die Freiheit der Anbetung durch Zeremonien und traditionellen Riten.
  • Die Durchführungsverordnung (engl. executive order) 13007 garantiert den Zugriff auf und die zeremoniellen Verwendung von heiligen Plätzen der Indianer durch praktizierende, indianische Religionsangehöriger und dass diese Seiten nicht nachteilig beeinflusst werden.
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