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Witze - Über Graf Bobby

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Graf Bobby in der Kadettenschule.
Oberst: „Was ist die Hauptbedingung dafür, einen Soldaten mit allen militärischen Ehren zu begraben?“
Graf Bobby: „Er muss tot sein.“


Graf Bobby im November 1918, vor sich eine Schale Ersatzkaffee: „Das versteh ich nicht! Na, ich versteh's wirklich nicht! So eine schöne Armee ham ma g'habt. Husaren, Dragoner, die Prachtrösser! Helm! Federbusch! Pallasch'! Und erst die Fahnen mit den schönen Stickereien. Die Kaiserjäger, die Hoch- und Deutschmeister! Und die Regimentsmusik! Was für eine Gloria! Da kann man sagen, was man will, das war die schönste Armee der Welt.! Und was haben's g'macht mit dera Armee? In Krieg haben sie's g'schickt!“


Graf Bobby trifft im Cafehaus Baron Mucki. Er hat tags zuvor etwas läuten gehört: „Sag mal, stimmt das? Du hast Dich von der Mitzi getrennt, nur weil sie jetzt eine Brille tragen muss?“
„Dummes Geschwätz! Um ehrlich zu sein: Kaum hatte sie die Brille auf, war ich bei ihr abgemeldet!“


Graf Bobby sitzt mit Baron Mucki im Cafe. Baron Mucki liest die Zeitung und berichtet: „Da lese ich eben, dass ein blinder Passagier auf einer Yacht unbemerkt eine Weltreise mitgemacht hat.“
Meint Graf Bobby: „Toller Bursche! Schade nur, dass er blind ist.“


Die Mutter vom Grafen Bobby: „Du solltest eigentlich heiraten, Bobby.“
Bobby: „Schön und gut! Aber wen?“
Mutter: „Na, wie wär's denn mit der Baronesse Stasi?“
Bobby: „Ausgeschlossen! Die ist mir zu fad.“
Mutter: „Oder vielleicht die Komtesse Marika?“
Bobby: „Dieses Bohnenstange? Niemals!“
Mutter: „Ja, wen möchtest Du denn heiraten?“
Bobby: „Am liebsten wäre mir ja der Rudi!“
Mutter: „Aber, Bobby! Das geht doch nicht! Der ist doch evangelisch...“


Graf Bobby zu Mucki: „Gestern bei dem starken Sturm, als meine Frau nach Hause ging, ist ihr ein Riesenbuchstabe von einer Leuchtreklame auf den Kopf gefallen. Aber sie hatte großes Glück, denn es war ein weiches B!“


Graf Bobby liest in der Zeitung, dass in München jede Stunde ein Fußgänger überfahren wird.
Erschüttert meint er: „Wie der das nur aushält!“


Abendgesellschaft bei Altgraf Bobby. Es werden Kindheitserinnerungen ausgetauscht. Einer der Gäste erzählt: „Ich bin in München geboren und in Wien zur Schule gegangen.“
Bedauert ihn Graf Bobby: „Da hatten Sie aber einen weiten Schulweg!“


Graf Bobby sitzt in seiner Küche vor einem riesigen Berg geschnittener Semmeln. Baron Mucki kommt herein und fragt: „Ja, Bobby, was machst denn da?“
„Ich will mir a Mehlspeis kochen und da steht im Kochbuch: Man schneide drei Tage alte Semmeln. No, und ich schneid’ erst seit zwei Tagen.“


Baron Mucki wird von Graf Bobby angerufen: „Mucki, kommst du mit zum Tennisspielen?“
Mucki: „I mag net. I lieg grad so schön auf der Veranda!“
Bobby: „Geh’, sei kein Frosch, dann bring sie halt mit.“


Bobby: „Rudi, stell dir vor: Gestern sitz ich im Schwarzenberg, plötzlich fällt neben mir ein Mann um. Tot! Der Schlag hat ihn getroffen.“
Rudi: „Na und ?“
Bobby: „Stell dir vor: Direkt neben mir!“
Rudi: „Ja... Na und?“
Bobby: „Wie leicht hätte der mich treffen können!“


„In der jugoslawischen Stadt Krsna Mladowitcz gab es ein schweres Erdbeben,“ liest die Baronin von Schreckenstein aus der Zeitung vor.
„So, so“, brummt Graf Bobby, „und steht auch dabei, wie die Stadt vor dem Erdbeben hieß?“


„Unglaublich, wie lang dieser Tunnel ist. Das hört ja gar nicht mehr auf!“ sagt Rudi.
„Das kommt davon“; antwortet der Graf Bobby, „weil wir im letzten Waggon sitzen!“


Graf Bobby wird einberufen.
„Wie wollen Sie denn Ihren Grundwehrdienst ableisten?“
„Natürlich als General.“
„Sind Sie wahnsinnig?!“
„Wieso, ist das Bedingung?“


Graf Bobby steigt in einem Hotel ab.

Der Portier sagt: „lch gebe Ihnen unser Staatszimmer! In ihm hat bereits der Prinz von Orleans gewohnt.“
„Interessant!“, erwidert Bobby, „wohl ein Nachkomme der berühmten Jungfrau?“


Graf Bobby steigt in Salzburg in den Zug und trifft dort seinen Freund, den Grafen Esterhazy. Beide unterhalten sich angeregt über dies und das. Schließlich meint Graf Bobby: „Siehst den Fortschritt der Technik? I fahr nach Wien und Du nach Innsbruck, und beide hock'n wir im gleichen Zug!“


Graf Bobby und Graf Rudi sind zum Brunch eingeladen. Als Rudi bemerkt, dass der Gastgeber anfängt nervös auf die Uhr zu schauen, sagt er: „Bobby es ist bereits fünf Uhr, wir sollten nachhause gehen.“
Bobby erwidert gelassen: „Geh, ich hab’s doch grad eins schlagen hören. Sogar fünfmal hintereinander!“


Graf Bobby lernt einen Herrn kennen. „Gestatten, Watzmann“, stellt sich dieser vor.
Bobby horcht auf. „Watzmann? Sagen Sie, kennen wir uns nicht aus Berchtesgaden?“


„Guten Abend, Herr Stadler!“ begrüßt Graf Bobby einen Herrn, den er auf der Straße trifft. „Nein, haben Sie sich verändert!“
„Entschuldigen Sie, ich heiße gar nicht Stadler!“
„Was, Ihren Namen haben Sie auch geändert!“


Graf Bobby kommt zum Arzt, dieser solle ihm die braunen Flecken von seinem Schwanz entfernen. Nach der Behandlung musste er fünf Mark bezahlen. Eine Woche später kam er wieder - dieses Mal hatte er rote Flecken auf seinem Schwanz. Für diese Behandlung musste er dreißig Mark bezahlen. „Wie kommt denn das?“
Daraufhin der Arzt: „Scheiße geht eben besser ab als Lippenstift.“


Graf Rudi trägt infolge eines Unfalles ein Glasauge. Graf Bobby möchte wissen, woraus das Auge sei.
Rudi: „Aus Glas natürlich!“
Graf Bobby: „Natürlich, wie blöd! Du könntest ja sonst nicht durchsehen!“


Bobby sucht Tapeten aus. Der Verkäufer empfiehlt: „Wenn Sie keine hohen Zimmer haben, würde ich Ihnen zu dieser Tapete raten. Das Streifenmuster macht den Raum höher!“
„Großartig! Ganz großartig!“ begeistert sich da Bobby. „Die nehme ich! Da kann ich endlich meinen hohen Schrank einmal unterbringen!“


Graf Bobby überquert die Grenze. Routinemäßig fragt ihn der Zollbeamte: „Alkohol, Zigaretten, Schokolade?“
„Nein, danke“, sagt Bobby, „Für mich nur eine Tasse Kaffee!“


Graf Bobby spaziert in einer Ritterrüstung durch den Garten seines Hauses. Fragt ihn ein Nachbar: „Aber, Herr Graf, wie laufen denn Sie herum?“
„Wieso?“, meint Bobby, „ich trage unter der Woche nur alte Sachen!“


Der Graf Bobby aus Wien ist auf dem Rennplatz. „Du, Bobby!“, sagt da der Rudi zu ihm. „Schau, dort drüben ist einer, der mit uns in die Grundschule gegangen.“
„Wo?“
„Dort, der mit dem schwarzen Vollbart!“
„Aber geh“, sagt Bobby, „in unserer Klasse hatten wir doch keinen mit einem Vollbart gehabt!“


Graf Rudi: „Schau, ich habe mir eine Kamelhaarbürste gekauft!“
Fragt Graf Bobby: „Wozu? Du hast doch kein Kamel!“


Graf Bobby reitet über den Ring und begegnet Rudi, der zu Fuß unterwegs ist.
Rudi: „Bobby, wo reitest denn hin?“
Bobby. „Ich reit zu meiner Freundin.“
Rudi: „Ja, warum reitest du denn? Es sind doch nur fünf Minuten zu Fuß.“
Bobby: „Weißt, wenn ich zu Fuß hingeh’, und sie gibt mir einen Korb, kann’s sagen, sie hat mich gehen lassen. Und wenn ich mit dem Auto hinfahr, dann kann sie sagen, sie hat mich abfahren lassen. Aber so...“


Bobby trifft beim Spaziergang im Park die Gräfin Ariadne. „Meine Verehrung, Gnädigste. Wie geht’s denn dem werten Töchterlein?“
„Danke der Nachfrage, es läuft schon seit vierzehn Tagen!“
„Oh“, staunt Bobby, „da muss es ja schon fast in Venedig sein!“


„Kennst du den Herrn Obermüller?“, wird Graf Bobby von Baron Mucki gefragt. „Noch vor fünf Jahren hatte er eine zerrissene Hose an, und jetzt hat er eine Million!“
„Donnerwetter!“, staunt Graf Bobby, „aber was macht der Mann mit einer Million zerrissener Hosen?“


Graf Bobby, als frischgebackener Kommandeur führt sein Regiment in die Schlacht. Schon bald nach Eröffnung des Kampfes meldet ihm sein Adjutant, dass der Feind zurückschieße. Worauf Graf Bobby ganz empört fragt. „Ja derfens denn des?“


Graf Bobby kommt zu Besuch. In der Wohnung schreit ausdauernd ein kleines Kind. „Was hat denn das Kind?“, erkundigt sich Bobby höflich.
Sagt die Mutter: „Es bekommt Zähne!“
Sagt Bobby: „Ja, will’s denn keine?“


Graf Bobby will einen Hund kaufen und geht in eine Tierhandlung. Vor einer riesigen Dogge bleibt er interessiert stehen.
„300 Schilling“, sagt der Tierhändler. Graf Bobby zeigt auf einen hübschen Dobermann.
„500 Schilling“, sagt der Verkäufer. Graf Bobby erblickt einen kleinen Foxterrier.
Es erweist sich, dass der 1000 Schilling kosten soll. Schräg betrachtet er fasziniert einen winzigen Zwergpintscher.
„2000 Schilling“, erklärt der Verkäufer.
„Sagen Sie", fragt Graf Bobby neugierig, „und was kostet bei Ihnen überhaupt kein Hund?“


Graf Bobby und Rudi sind gemeinsam auf Sommerfrische und kommen bei einem Spaziergang an einer romantischen Schlucht vorbei.
Graf Bobby: „Hier hat sich gestern ein junges Mädel 'runtergestürzt.“
Rudi: „Aus unglücklicher Liebe?“
Graf Bobby: „Nein, aus Neudorf.“


Graf Bobby hat sich einen neuen Butler zugelegt. Als er am Morgen wie gewohnt den Speiseraum betritt, um zu frühstücken, stutzt er: Eine Kanne mit heißem, dampfendem Kaffee steht auf dem Tisch, ein Korb mit Brötchen, ein Block Butter, aber sonst - nichts!
„Johann!“, ruft der Graf seinen neuen Butler zu sich. ‘‘Johann, kommen sie mal her. Das ist doch kein Frühstück! Wenn ich frühstücke, dann erwarte ich Wurst, Käse, drei Sorten Marmelade, Knäckebrot, Toast, zwei 3-Minuten-Eier, Tee, Milch, Orangensaft, eine Portion Cornflakes und die Tageszeitung. Haben Sie mich verstanden?“
„Jawohl, Herr Graf.“, meint der Butler pikiert. Etwas später wünscht der Graf zu baden und beauftragt Johann, das vorzubereiten. Als Graf Bobby ins Badezimmer kommt, stutzt er wieder: Das Wasser läuft, ein Handtuch liegt auf einem Stuhl neben der Wanne, ein Stück Seife daneben, aber sonst - nichts!
„Johann! Kommen Sie mal her - das ist doch kein Bad. Wenn ich bade, dann hat da zu sein: Badesalz, Haarwaschmittel, Bademantel, Badeschuhe, Waschlappen, drei Handtücher, mein Minzöl und ich habe gern ein Radio neben der Wanne. Haben Sie mich verstanden?“
„Jawohl, Herr Graf!“, meint der arme Johann und zieht sich zurück. Gegen Abend fühlt sich Graf Bobby nicht wohl und ruft seinen Butler zu sich:
„Johann, mir geht es nicht gut, rufen Sie bitte einen Arzt.“ Johann geht aus dem Haus und kommt erst nach zwei Stunden wieder zurück.
„Aber Johann!“, stöhnt Graf Bobby, „wo waren Sie nur so lange! Kommt der Arzt bald?“
„Jawohl, Herr Graf!“, sagt Johann stolz, „der Arzt, der Sanitäter, der Anästhesist, der Chirurg, die Krankenschwester, die Nachtschwester, der Therapeut, der Psychiater, der Leichenbeschauer und der Totengräber wissen Bescheid. Die Kränze sind bestellt, das Grab ist ausgehoben, das Krematorium ist beheizt und der Leichenwagen steht vor der Tür!“

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